Tierarzt Leipzig, Tierarztpraxis Leipzig

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Gästebuch

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Haltung von Fischen

Durch den Entschluss, sich Fische mit ihrer farbenprächtigen Artenvielfalt als besondere Haustiere zu halten, bereichern Sie Ihren Wohnbereich nicht nur mit teilweise sehr wertvollen „Schmuckstücken", sondern übernehmen gleichzeitig große Verantwortung für das Wohlergehen Ihrer Tiere.

Je nach Art, Größe und Herkunft sind individuell abgestimmte Haltungsbedingungen einzuhalten, um dauerhaft Freude an Ihren Neuzugängen zu haben.

Die Haltung dieser schwimmenden Zeitgenossen in unseren Wohnzimmern besteht schon längst nicht mehr aus einem Glaskasten, Steinen und Wasser.

Auf die jeweiligen Bedürfnisse der Fische abgestimmt, werden heute die Fütterung, die Wasserqualität und die Vergesellschaftung berücksichtigt, ja sogar bei der Einrichtung von Aquarien und Teichen reale Lebensräume nachempfunden. Damit tragen Sie als Besitzer nicht nur zur Gesundheit Ihrer Schützlinge bei, sondern können sich mit etwas Glück auch über Nachwuchs freuen.
 

Tipps zur Haltung und Gesundheitsvorsorge von Fischen

  • Informieren Sie sich über die Arten und deren Haltung vor der Anschaffung

  • Wählen Sie Aquarium oder Teich so groß wie möglich

  • Seien Sie sich des teilweise hohen zeitlichen und technischen Aufwandes bewusst (Fütterung, Filter, Licht, Temperatur)

  • Lassen Sie bei neueingerichteten Teichen oder Aquarien den Filter für mindestens 14 Tage ohne Fischbesatz laufen

  • Kontrollieren Sie anfangs und danach regelmäßig Temperatur, pH-Wert, Ammoniak, Härtegrade etc.

  • Belassen Sie Neu- und Zukäufe in Quarantäne - 6 Wochen sind anzuraten

  • Führen sie eine artgerechte Fütterung ebenso durch wie eine gute Hygiene

  • Lernen Sie das „typische/normale Verhalten" Ihrer Tiere kennen, damit Ihnen Abweichungen auffallen können

  • Sehen Sie sich einmal wöchentlich die Fische genau an, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können

  • Vorsicht auch bei der Verfütterung selbst gefangener Wasserflöhe oder Tubifex. Auch hier besteht die Gefahr der Krankheitseinschleppung
     

Trotz vermeintlicher bester Pflege kann es zu Beeinträchtigungen, Krankheiten oder auch zum Tod eines Tieres oder des ganzen Bestandes kommen. Auslöser für viele Erkrankungen ist oft Stress unterschiedlichster Art. Um hier entgegenwirken zu können, muss man sich der Schwierigkeiten, der sich die Fische in ihrem ganz anderen Lebensraum gegenübersehen, im Klaren sein.

So müssen sich zum Beispiel Süßwasserfische gegen das Eindringen und Meeresfische gegen den Verlust von Wasser schützen.

In erster Linie sind Sie als Beobachter gefragt. Häufig fallen farbliche Abweichungen mit oder ohne veränderter Oberflächenstruktur auf, deren Ursache Parasitenbefall sein kann.

Eine Beurteilung, Untersuchung und auch Behandlung der Fische durch den Tierarzt ist unter anderem bei folgenden Symptomen unabdingbar:

  • Fressunlust, Abmagerung

  • hervortretende Augen

  • Verletzungen

  • Juckreiz (durch heftiges Vorbeischwimmen an Pflanzen, Boden etc. zu erkennen)

  • Veränderung der Fischform

  • Angelegte oder ausgefranste Flossen
     

Erste Hilfe bei Fischen

Als allererstes muss die Wasserqualität überprüft und optimiert werden. Ein Teilwasserwechsel kann lebensrettend sein. Konsultieren Sie umgehend Ihren betreuenden Tierarzt!